
GalerieDie Träume der Bienen (2025)

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Im Februar fand ich zwei meiner Bienenvölker tot auf. Kein Summen, Stille, alle Bienenlagen tot auf dem Boden der Zarge.
Immer noch strömte mir der Wohlgeruch des Propolis und der Waben entgegen. Dieser Verlust schenkte mir zugleich den verbliebenen Honig, das Wachs der Waben und die leeren Zargen. Ich habe die Waben eingeschmolzen und die Zargen auseinandergenommen, um sie zu Malgründen neu zusammenzusetzen. Nun konnte ich mit dem eingeschmolzenen Wachs und Farbpigmenten Enkaustik Arbeiten beginnen, eine Malerei mit Bienenwachs.
Die „Träume der Bienen“ sind eine Erinnerung, ein Nachruf an das Bienenwesen und zugleich ein Verwandlungsprozess der Substanzen, die die Bienen mir durch ihren Tod hinterlassen haben.
Leben heißt getragen sein von Schöpfungs- und Verwandlungskräften.












